Räderwechsel nur mit Drehmoment

Wichtige Voraussetzung für einen sicheren und problemlosen Räderwechsel ist das entsprechende Werkzeug

Zweimal im Jahr steht für Autobesitzer der Wechsel der Bereifung an: Die Sommer- und Winterräder müssen getauscht werden. Wer nicht mit Ganzjahresreifen unterwegs ist, muss dafür mit seinem Fahrzeug in die Werkstatt oder selbst Hand anlegen. Neben Radkreuz und Wagenheber gehört ein Drehmomentschlüssel zur Pflichtausstattung für Selberschrauber. Denn die Radmuttern müssen mit einem exakt definierten Drehmoment angezogen werden. Dieses ist vom Fahrzeugtyp abhängig und wird vom Hersteller vorgeschrieben.

Beim Kauf eines Drehmomentschlüssels gilt: Verbraucher sollten auf Qualität achten. Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Hersteller die Auslösegenauigkeit garantiert und am besten auch mit einem Kalibrierzertifikat bestätigt. Denn ob ein Schlüssel ungenau arbeitet, ist auch für den Fachmann kaum erkennbar. Radmuttern, die nicht fest genug angezogen sind und sich lösen, können schwere Unfälle zur Folge haben. Werden sie dagegen zu fest angezogen, besteht die Gefahr, dass sich Risse bilden oder das Gewinde an der Radaufhängung zerstört wird. Dann hilft nur ein Austausch der Teile mit entsprechend hohen Kosten.

Drehmomentschlüssel mit Sicherheitsplus

Bestens gerüstet für den Radwechsel ist man mit einem Set wie dem „721QR/20/3/1 Quick“ vom Werkzeugspezialisten Stahlwille. Dieses enthält zusätzlich zum Drehmomentschlüssel auch drei Steckschlüsseleinsätze mit den für Radschrauben gängigen Schlüsselweiten 17 mm, 19 mm und 21 mm. Das Drehmomentwerkzeug selbst weist eine Besonderheit auf. Es besitzt nicht den üblichen Mechanismus mit einer Spiralfeder. Stattdessen beruht sein Funktionsprinzip auf einer Biegestabtechnik. Ein Rücksetzen auf „0“ in Arbeitspausen und zur Lagerung ist deshalb nicht erforderlich. Während bei anderen Modellen die Feder unter dauerhafter Spannung ermüdet und das Werkzeug ungenau wird, bleibt der Drehmomentschlüssel von Stahlwille innerhalb der Toleranzgrenzen.

Die Einstellung des erforderlichen Drehmomentes erfolgt mit einem einfach zu betätigenden Klemmhebel im Handgriff. Eine eingebaute Lupe erleichtert das Ablesen. Zusätzliche Sicherheit bietet ein QuickRelease-Sicherheitsmechanismus. Dieser arretiert die Steckschlüsseleinsätze in der Aufnahme und gibt sie nur auf Knopfdruck wieder frei.

Der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel

Mit der Faustregel „von O bis O“, also von Ostern bis Oktober, liegt man beim Zeitpunkt für den Wechsel der Bereifung immer richtig. Die Hersteller empfehlen in der Regel den Wechsel auf Winterreifen, wenn die Temperaturen auf unter sieben Grad Celsius fallen. Wer die Räder selbst wechselt, hat den Vorteil, dass er flexibel auf die Witterungsverhältnisse reagieren kann. Das Warten auf einen Termin in der Werkstatt entfällt.

Mit diesem Zubehör gelingt der Radwechsel sicher

  • Können die Reifen der vergangenen Saison noch einmal verwendet werden? Ein Profiltiefenmesser hilft bei der Entscheidung. Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm. Bei Winterreifen sollten es aber mindestens 4 mm sein, um sicher durch die Jahreszeit zu kommen. Produkttipp: Der Reifenprofil-Messschieber von Stahlwille ist aus Messing gefertigt, leichtgängig, exakt und ein Schmuckstück im Werkzeug-Set.

  • Kommt das Auto für den Räderwechsel nicht auf eine Hebebühne, sondern wird gleich auf dem Stellplatz vorm Haus mit einem Wagenheber aufgebockt, erleichtert eine Kniematte die Arbeit enorm.

  • Das Radkreuz ist das Standardwerkzeug für den Radwechsel in Eigenregie. Das Modell von Stahlwille mit den Schlüsselweiten 17, 19 und 22 Millimeter besitzt zusätzlich eine ½“ Vierkantaufnahme für Stecknüsse. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten.

  • Wer nicht mit dem Radkreuz, sondern lieber mit vorhandenen Stecknüssen arbeiten möchte, dem bietet Stahlwille einen Gelenkgriff mit schwenkbarer ½“ Vierkantaufnahme. Der 610 mm lange Schaft ermöglicht das Aufbringen hoher Drehmomente beim Lösen von Radmuttern. Ein Zweikomponenten-Handgriff sorgt für Komfort und sicheren Halt.

  • Der Räderwechsel ist eine gute Gelegenheit, die Scheibenbremsen von Schmutz und Abrieb zu befreien. Mit einer schmalen Bremssattelbürste geht das schnell und unkompliziert. Produkttipp: Allzweckdrahtbürste „Stahldraht“ von Stahlwille, 35 mm breit, mit zweireihigen Borsten.

  • Da die Reifen auf der Antriebsachse meist schneller verschleißen, werden die Reifen, die auf der Vorderachse montiert waren, beim nächsten Wechsel auf der Hinterachse angebracht.
  • Kompletträder werden liegend aufeinander gestapelt. Wer selbst einlagert, sollte einen trockenen, lichtgeschützten Raum nutzen. Vorher werden die Reifen gesäubert, auf Schäden untersucht und auf eine ausreichende Profiltiefe geprüft.

Weitere Informationen: www.stahlwille.de

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Ein Drehmomentschlüssel gehört zur Pflichtausstattung beim saisonalen Räderwechsel. Denn die Radmuttern müssen mit einem exakt definierten Drehmoment angezogen werden.
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Ein Profiltiefenmesser gehört in jeden Werkzeugkasten. Mindestens 4 mm Profil sollten Winterreifen vor dem Aufziehen noch haben, empfehlen die Experten.
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Ein Radkreuz ist das Standardwerkzeug für den Radwechsel in Eigenregie. Eine Kniematte schont die Gelenke bei der Arbeit am Boden.
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Mit dem Gelenkgriff von Stahlwille können beim Lösen von Radmuttern besonders hohe Drehmomente aufgebracht werden. Der bewegliche Gelenkkopf für die Aufnahme von Stecknüssen erlaubt dabei stets eine optimale Handhabung.
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Die schmale Bremssattelbürste ist ein Spezialwerkzeug, mit dem das gründliche Entfernen von Schmutz und Abrieb einfach und schnell gelingt.

Mit unbestechlicher Genauigkeit und gewohntem Klick

Elektromechanischer Drehmoment-Schraubendreher Torsiotronic für präzise Verschraubungen mit elektronischer Dokumentation

Verschraubungen mit definiertem Drehmoment und anschließender Dokumentation spielen immer häufiger eine wichtige Rolle in Fertigungsprozessen sowie in Service und Wartung. Für Verschraubungen, bei denen nur ein geringes Anzugsdrehmoment gefordert wird oder dort, wo der Platz für größere Werkzeuge nicht ausreicht, bietet Stahlwille eine praktische Alternative zum großen Drehmomentschlüssel: Der Torsiotronic ist ein elektromechanischer Drehmoment-Schraubendreher für Arbeiten, bei denen es auf höchste Präzision ankommt. Das Werkzeug verbindet die Genauigkeit einer exakten, elektronischen Messung mit dem vertrauten „Klicken“ einer mechanischen Auslösung: Die patentierte Technik löst bei Erreichen eines eingestellten Zieldrehmoments fühl- und hörbar aus.

Einsatzbereiche für diesen Drehmoment-Schraubendreher gibt es viele – bei Arbeiten an Anlagentechnik in der Industrie und insbesondere in der Luftfahrt und im Automobilsektor. Anwender profitieren von höherer Prozesssicherheit und Präzision. Die Möglichkeit der elektronischen Dokumentation der Verschraubung erweitert das Anwendungsspektrum und erleichtert Anwendern den kontinuierlichen Qualitätsnachweis.

Die vier verfügbaren Versionen des Torsiotronic decken einen weiten Drehmomentbereich ab: 12 – 120 cN·m, 300 – 300 cN·m, 60 – 600 cN·m und 100 – bis 1000 cN·m. Die integrierte Bitratsche mit 80 Zähnen ermöglicht einen sehr kleinen Arbeitswinkel von nur 4,5 Grad und damit ein besonders feinstufiges Arbeiten auch bei schwer zugänglichen Verschraubungen. Nach dem Auslösen minimiert die Mechanik das ungewollte Überschreiten des eingestellten Anzugsdrehmomentes und somit das Überziehen der Schraube. Der Drehmoment-Schraubendreher lässt sich sowohl mit Links- als auch mit Rechtsanzug einsetzen.

Bis zu 2.500 Schraubvorgänge lassen sich mit Erfassung von Uhrzeit und Datum im Gerät speichern. Über eine Micro-USB-Schnittstelle können diese in die kostenlos downloadbare Software Sensomaster 4 ausgelesen und direkt weiterverarbeitet werden. Das spart wertvolle Arbeitszeit und verbessert die Effizienz. Dank selbsterklärender Bedienelemente und einer ebenso einfachen Menüführung lässt sich der Aufwand für die Einarbeitung auf ein Minimum reduzieren.

Der Torsiotronic lässt sich weitgehend intuitiv bedienen. Mit nur vier Tasten sind alle Parameter für eine Verschraubung schnell eingestellt. Das OLED-Farbdisplay überzeugt mit klarer Anzeige und hervorragender Lesbarkeit aus nahezu jedem Winkel und auch bei Sonnenlicht. Der ergonomisch optimierte Ballengriff erlaubt ein ermüdungsfreies Arbeiten. Das Material ist widerstandsfähig gegen Öle, Fette, Kraftstoffe und Bremsflüssigkeiten.

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2021_PM_STW_Torsiotronic Drehmoment-Schraubendreher Stahlwille
Der Torsiotronic ist ein elektromechanischer Drehmoment-Schraubendreher für Arbeiten, bei denen es auf höchste Präzision ankommt.
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Das Werkzeug verbindet die Genauigkeit einer exakten, elektronischen Messung mit dem vertrauten „Klicken“ einer mechanischen Auslösung.
2021_PM_STW_Torsiotronic Drehmoment-Schraubendreher Stahlwille
Einsatzbereiche für den elektromechanischen Drehmoment-Schraubendreher gibt es viele, beispielsweise bei der Wartung von Kleinflugzeugen.

Verschraubungen mit Werkerführung und elektronischer Dokumentation

Rosenbauer setzt bei Montagearbeiten in Karlsruhe elektromechanische Funk-Drehmomentschlüssel von Stahlwille ein

Mit rund 500 Mitarbeitern baut die Firma Rosenbauer in Karlsruhe jedes Jahr mehr als 190 Fahrzeuge für den Brand- und Katastrophenschutz. Dabei werden ein Höchstmaß an Qualität und maximale Zuverlässigkeit gefordert. Im Ernstfall müssen sich die Einsatzkräfte zu 100 Prozent auf die Technik verlassen. Um den weiter steigenden Anforderungen auch in der Zukunft gerecht werden zu können, kommen in der Fertigung elektromechanische Funk-Drehmomentschlüssel von Stahlwille zum Einsatz. Der Vorteil dieser Werkzeuge: Sie können vollständig in eine softwaregestützte Werkerführung für Montagearbeitsplätze integriert werden. Vor allem aber ist die digitale Dokumentation der Schraubfälle schnell, einfach und automatisiert möglich.

Prozesssicherheit ist ein Verkaufsargument

In Karlsruhe ist die Montage von Drehleitern und Hubrettungsbühnen geprägt von vielen individuellen Lösungen und einem hohen Anteil handgeführter Schraubvorgänge. „Zahlreiche Verschraubungen müssen in einer festgelegten Reihenfolge und mit einem exakt definierten Drehmoment ausgeführt werden“, erklärt Torsten Schuster, Fertigungsplaner International / Leiter Arbeitsvorbereitung bei Rosenbauer Karlsruhe GmbH & Co. KG die Situation.

Dabei kommt dem einzelnen Mitarbeiter ein hohes Maß an Verantwortung bei der Selbstkontrolle zu. Eine nicht korrekt angezogene Schraube kann Auswirkungen auf die Funktionsweise des gesamten Systems haben – mit Folgen für die Kosten bei Garantieleistungen und Reklamationen. Die Digitalisierung von Schraubprozessen schafft Abhilfe, denn sie führt den Anwender sicher durch vorgegebene Abläufe und verkürzt Anlernphasen. „Mit der Industrie 4.0-Lösung von Stahlwille gestalten wir die Schraubvorgänge bei Montagen in der Fertigung sicherer und können sie zugleich auch einfach, schnell und digital dokumentieren. So ist es uns möglich, unseren Kunden eine nachweisbare Qualität auf einem konstant hohen Niveau zu bieten – für uns ein wichtiges Verkaufsargument“, sagt Schuster.

Auf der Suche nach einer Lösung, die den Anforderungen bei Rosenbauer in vollem Umfang entspricht, haben die Verantwortlichen verschiedene Angebote geprüft. „Die Entscheidung für Stahlwille erfolgte gemeinsam mit den Mitarbeitern in der Fertigung“, erinnert sich Schuster. „Das war uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter bereits frühzeitig eingebunden waren und sich mit der Handhabung der neuen Werkzeuge vertraut gemacht haben.“ Deshalb gab es die Möglichkeit, in einer mehrwöchigen Projektphase mit der neuen Technik zu arbeiten und sie auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen.

Volle Integration in die vorhandene Produktionsumgebung

Mittlerweile gibt es bei Rosenbauer am Standort Karlsruhe drei Arbeitsplätze und einen weiteren in Italien, die mit dem Drehmomentschlüssel Manoskop 766 Daptiq von Stahlwille ausgerüstet sind. Das Werkzeug arbeitet als einziges im Markt elektromechanisch: Es misst digital, lässt sich kabellos per Funk einbinden und kann Daten sowohl empfangen als auch senden. „Was unsere Mitarbeiter an dem Schlüssel besonders schätzen, ist die Tatsache, dass er mit dem typischen Klick des mechanischen Pendants auslöst“, berichtet Schuster. Das sei ein wichtiges Kriterium in lauten Produktionsumgebungen und bei Arbeiten, wo die optische Anzeige auf dem Schlüssel verdeckt sein kann.

Bei Rosenbauer sind die Drehmomentschlüssel direkt in das Werkerführungssystem ProTight eingebunden. Wird ein Schraubprozess gestartet, empfängt das Werkzeug seine Daten von der Werkerführung per Funkübertragung und das jeweils erforderliche Drehmoment wird automatisch eingestellt. Die Darstellung der Bearbeitungsreihenfolge und die Anzeige der Montagepunkte erfolgen im konkreten Fall bei Rosenbauer in Karlsruhe visuell über einen großformatigen Monitor am Arbeitsplatz. Der Schlüssel signalisiert dreifach, ob die Verschraubung korrekt ausgeführt und das vorgegebene Zieldrehmoment erreicht wurde – mit einer LED-Ampel, mit der digitalen Anzeige im Display und mit dem bekannten Klick. Dabei wird auch erkannt, ob Schrauben vergessen oder doppelt angezogen worden sind. Fehlermeldungen können nicht ignoriert werden.

In Echtzeit wird die erfolgte Verschraubung revisions- und verlustsicher an  ProTight zurückgemeldet, mit Zeitstempel und exaktem Drehmoment dokumentiert und das Ergebnis auf dem Monitor am Arbeitsplatz visualisiert. So ist jederzeit eine lückenlose Rückverfolgung gewährleistet. Die Kommunikation des Manoskop 766 mit ProTight erfolgt dabei über ein OpenSource-Interface von Stahlwille. Das macht es besonders einfach, Schraubdaten zu übergeben, zu speichern und für Auswertungen verfügbar zu machen.

Geringer Aufwand für die Installation

Die Einbindung des Manoskop 766 Daptiq in die vorhandene Systemlandschaft bei Rosenbauer war schnell realisiert. Vor Ort dauerte die Einrichtung der ersten Station etwa zwei Tage. „Allerdings war das mit Arbeiten verbunden, die nur einmal erforderlich sind“, erklärt Alexander Grosser, Projektmanager Industry 4.0 bei Stahlwille. Der Zeitaufwand bei den folgenden Installationen reduziert sich erheblich, denn das System ist sehr einfach skalierbar. „Beim Kunden wird dann oft weniger als ein Arbeitstag benötigt. Und einmal installiert, läuft alles automatisch“, führt Grosser aus.

„Die Prozesssicherheit hat sich mit der Lösung von Stahlwille deutlich erhöht“, berichtet Schuster. „Gleichzeitig konnten die Werker von einem Großteil der bisherigen Verantwortung entlastet und von zeitraubenden Routinen befreit werden.“ Die Einarbeitung in neue Projekte ist einfacher und geht schneller. Die Wahrscheinlichkeit von Fehlbedienungen und nicht korrekt ausgeführten Verschraubungen hat sich erheblich reduziert. Nicht zuletzt sinkt durch digitalisierte Prozesse der mit der Erstellung und Pflege von Arbeitsanweisungen auf Papier verbundene Aufwand. „Wir können sagen, dass wir unsere definierten Ziele voll und ganz erreicht haben“, freut sich Schuster. Die Lösung hat Potential. „Unsere Mitarbeiter in der Produktion ziehen bei manuellen Schraubfällen den Einsatz der Drehmomentwerkzeuge von Stahlwille in Kombination mit der prozessgesteuerten Werkerführung und Dokumentation allen anderen Möglichkeiten vor und fragen gezielt danach, wenn ein neuer Arbeitsplatz eingerichtet wird.“

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Rosenbauer Stahlwille Anwenderbericht Werkerführung
Die Montage von Drehleitern und Hubrettungsbühnen ist geprägt von vielen individuellen Lösungen und einem hohen Anteil handgeführter Schraubvorgänge.
Rosenbauer Stahlwille Anwenderbericht Werkerführung
Rosenbauer setzt in der Fertigung elektromechanische Funk-Drehmomentschlüssel Manoskop 766 von Stahlwille ein. Der Vorteil dieser Werkzeuge: Sie können in eine softwaregestützte Werkerführung für Montagearbeitsplätze integriert werden.
Rosenbauer Stahlwille Anwenderbericht Werkerführung
Mit der Industrie 4.0-Lösung von Stahlwille werden Schraubvorgänge bei Montagen in der Fertigung sicherer. Sie können zugleich auch einfach, schnell und digital dokumentiert werden.
Rosenbauer Stahlwille Anwenderbericht Werkerführung
Die Darstellung der Bearbeitungsreihenfolge und die Anzeige der Montagepunkte erfolgen bei Rosenbauer in Karlsruhe visuell über einen großformatigen Monitor am Arbeitsplatz.

Vom Future Champion zum Weltmarktführer

Stahlwille ist eines von 450 deutschen Unternehmen, die der aktuelle Weltmarktführer-Index als Nummer 1 in ihren jeweiligen Branchen listet

Stahlwille ist Weltmarktführer bei handgeführten Werkzeugen im Drehmomentbereich. Im aktuellen Weltmarktführer-Index wird das Unternehmen als eines von 450 gelistet, die alle Kriterien erfüllen. Die Auswahl und Bewertung erfolgt seit 2015 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Christof Müller von der Universität St. Gallen. Wegen seines transparenten und objektiven Auswahlprozesses ist dieser Index branchenübergreifend anerkannt.

Bereits 2019 wurde Stahlwille erstmals im Weltmarktführer-Index aufgeführt, als „Future Champion“ und damit als Unternehmen auf dem Sprung zur Marktführerschaft in seinem Gebiet. Das hat der ebenso traditionsreiche wie innovative Werkzeughersteller nun innerhalb kürzester Zeit geschafft. Mit hoher Fertigungstiefe produziert das Unternehmen längst nicht nur klassisches Werkzeug, sondern gilt auch als Pionier in der Drehmomenttechnik.

Ein wichtiges Thema in der Produktentwicklung ist die Vernetzung von Produkten mit der digitalen Welt. Der kontrollierte Schraubenanzug und die Integration in IT-Umgebungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Neue Materialien erfordern einen exakt dosierten Krafteinsatz. Aufwändige Montageverfahren verlangen nach intelligenter Werkerführung und einer lückenlosen Dokumentation. Die Lösungen, die bei Stahlwille entwickelt werden, entsprechen diesen Anforderungen. Anwendungsbeispiele finden sich unter anderem im Bahnsegment, im Spezialfahrzeugbau, in der Antriebstechnik oder in der Luftfahrt.

Für einen traditionellen Werkzeughersteller ist das kein selbstverständliches Portfolio. „Unsere über 150-jährige Unternehmensgeschichte hat uns gelehrt, wie wichtig es ist, immer in die Zukunft zu schauen“, sagt Stahlwille Chief Sales Officer Udo Hehemann. „Einen Bedarf im Markt zu erkennen und auf dieser Basis Lösungen für die Fragen der Zeit zu entwickeln, ist seit jeher ein wesentlicher Grund für den Erfolg unseres Unternehmens. Es geht darum, traditionelle Vorgehensweisen zu überdenken und neue Strategien zu implementieren, um auch zukünftig zufriedene Kunden zu haben und langfristig erfolgreich zu sein.“

Dabei machen Details den Unterschied, etwa bei Drehmomentschlüsseln, die ohne Druckfeder und damit ohne Rückstellen auf „0“ auskommen. „Und mit unserem DAPTIQ Portfolio stellen wir die ersten Lösungen vor, die Anwendern die Möglichkeit geben, die Vorzüge der Digitalisierung zu nutzen.“ Im Drehmomentbereich und für die Vollständigkeitsprüfung bietet Stahlwille bereits heute Produkte und Systeme, mit denen sich die Effizienz, Qualität und Prozess­sicherheit erheblich und nachhaltig verbessern lassen.

[Info: Weltmarktführer-Index]

Die Auswahl erfolgt seit 2015 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller an der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen. Die Kriterien, die ermittelten Werte und der gesamte Index sind öffentlich zugänglich:

  • (Eigentümer-)Führung mit Stammsitz zu mindestens 50% im DACH-Raum
  • Weltmarkt: Tätigkeit auf mindestens drei von sechs Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften bzw. Exporttätigkeit
  • Jahresumsatz in Millionen Euro: mindestens 50 Mio. EUR
  • Marktführer: Nr. 1 oder Nr. 2 im relevanten Weltmarkt(segment)
  • Exportanteil/Auslandsanteil am Umsatz: mindestens 50% des Umsatzes.

Weitere Informationen:
www.stahlwille.de
www.weltmarktfuehrerindex.de

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2021 Stahlwille Weltmarktführer
Im Drehmomentbereich und für die Vollständigkeitsprüfung bietet Stahlwille bereits heute Produkte und Systeme, mit denen sich die Effizienz, Qualität und Prozesssicherheit erheblich und nachhaltig verbessern lassen.
2021 Stahlwille Weltmarktführer
Udo Hehemann, Chief Sales Officer (CSO) Stahlwille: „Es geht darum, traditionelle Vorgehensweisen zu überdenken und neue Strategien zu implementieren, um auch zukünftig zufriedene Kunden zu haben und langfristig erfolgreich zu sein.“

Stahlwille SmartCheck: Neue Modelle

Drehmomenttechnik schnell und zuverlässig in Eigenregie prüfen

Der kontrollierte Schraubenanzug spielt in der Produktion und Montage schon länger eine wichtige Rolle. Und auch bei Wartungs- und Servicearbeiten nimmt seine Bedeutung immer mehr zu. Doch wie können die dabei zum Einsatz kommenden Drehmoment- und Drehwinkelwerkzeuge einfach und zuverlässig auf ihre Funktion überprüft werden? Für genau diesen Zweck hat Stahlwille mit der SmartCheck-Produktfamilie eine ebenso sichere, wie effiziente Lösung entwickelt.

Mit dem SmartCheck können Anwender ihre Werkzeuge in Eigenregie prüfen. So lässt sich sicherstellen, dass die Werkzeuge exakt innerhalb der vorgegebenen Toleranzbereiche arbeiten. In diesem Jahr wird das SmartCheck-Portfolio um gleich drei neue Geräte erweitert. Highlight ist das Modell SmartCheck ANGLE. Dies ist das weltweit erste Gerät, mit dem die Funktion eines Drehwinkelschlüssels geprüft werden kann. Damit trägt Stahlwille dem zunehmenden Bedarf Rechnung, der auf diesem speziellen Gebiet der Drehmomenttechnik besteht.

Zwei weitere neue Modelle erweitern die Möglichkeiten, die Messergebnisse auszulesen, zu speichern oder sogar in Industrie 4.0-Umgebungen zu verarbeiten. Neben einer Version mit USB-Schnittstelle gibt es mit dem Prüfgerät SmartCheck DAPTIQ jetzt auch ein Modell, das über eine Schnittstelle zur Anbindung an Systeme zur Qualitätssicherung und andere Softwarelösungen zur Prozesssicherheit verfügt. Damit lässt sich beispielsweise ein automatisierter Workflow realisieren, in dem sämtliche Drehmomentwerkzeuge überprüft werden, bevor das CAQ sie für die Nutzung freigibt.

Unabhängig von der jeweiligen Ausführung bieten die einfach und intuitiv bedienbaren SmartCheck-Prüfgeräte zahlreiche einzigartige Vorteile. Die automatische Bewertung des Prüfergebnisses erfolgt direkt am Gerät durch eine LED-Anzeige auf Basis der eingestellten Parameter mittels Ampelprinzip.

Die kompakte Bauweise des Gerätes mit drehbarem Display ermöglicht eine einfache Montage in Werkstätten, Produktionshallen oder in Servicefahrzeugen. Neben der Stromversorgung über ein Netzteil an der Steckdose ist auch der Batteriebetrieb möglich. Display und Folientastatur sind spritzwassergeschützt und das Gehäuse besteht aus schlagfestem Kunststoff.

Weitere Informationen: www.stahlwille.de

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Mit dem SmartCheck Angle können Anwender erstmals auch Drehwinkel-Werkzeuge ohne großen Aufwand in Eigenregie prüfen.
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Mit der Prüfung von Drehwinkelwerkzeugen trägt Stahlwille dem zunehmenden Bedarf Rechnung, der auf diesem speziellen Gebiet der Drehmomenttechnik besteht.
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Die kompakte Bauweise der SmartCheck Prüfgeräte mit drehbarem Display ermöglicht die einfache Montage in Werkstätten, Produktionshallen oder in Servicefahrzeugen.

Über Stahlwille

Seit mehr als 150 Jahren steht der Name Stahlwille für innovatives Werkzeug in bester Qualität »Made in Germany«. Mit intelligenter Drehmomenttechnik und Werkzeugsystemen, hochwertigen Schraubwerkzeugen sowie individuellen Lösungen für die Werkzeugaufbewahrung in modernem Design setzt Stahlwille immer wieder Maßstäbe.

Das Unternehmen vereint die Tradition deutscher Schmiedekunst mit modernsten Fertigungsverfahren und digitaler Technologie. Vom klassischen Handwerkzeug über automatisierte Kalibrieranlagen bis hin zu vernetzungsfähigen Werkzeuglösungen der nächsten Generation gilt Stahlwille als einer der weltweit führenden Hersteller in der Werkzeugbranche.

Milwaukee hat den Dreh raus

Digitaler Akku-Drehmomentschlüssel macht Schraubprozesse in Handwerk und Industrie schneller, sicherer und komfortabler

Der kontrollierte Schraubenanzug gewinnt in immer mehr Bereichen an Bedeutung. Anwendungen finden sich beispielsweise bei Montagen von Industrieanlagen oder bei der Installation von Solar- und Windkraftanlagen sowie im Maschinen- und Triebwerksbau und entsprechenden Servicebetrieben. Verschraubungen müssen dabei häufig mit einem exakt definierten Drehmoment angezogen werden und gleichzeitig ist die korrekte Ausführung zu dokumentieren. Der digitale Akku-Drehmomentschlüssel M12 ONEFTR von Milwaukee ermöglicht beides und sorgt für mehr Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit bei anspruchsvollen Montagen.

Das neue Werkzeug ist eine Kombination aus Akku-Ratsche und Drehmomentschlüssel. Damit ist nur ein Werkzeug zum Vorspannen und definierten Anziehen mit Drehmoment nötig. Der gesamte Schraubvorgang wird deutlich verschlankt. Mit der elektrisch betriebenen Ratschenfunktion wird die Schraube vorgespannt. Der Drehmomentsensor stoppt bei einem voreingestellten Wert – ein Überdrehen wird somit ausgeschlossen. Anschließend wird die Verschraubung mit dem Schlüssel wie gewohnt von Hand bis zum erforderlichen Zielwert angezogen. Die Rückmeldung über den korrekten Schraubenanzug erfolgt gleich vierfach: akustisch, mit einem LED-Licht, auf dem numerischen Display und zusätzlich auch mit einer spürbaren Vibration.

Die Genauigkeit des Tools beträgt +/- 2 % und erlaubt auch den Einsatz bei Anwendungen, bei denen höchste Präzision erforderlich ist. Als erstes Werkzeug auf der 12 Volt-Plattform von Milwaukee bietet es mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle die volle One-Key-Funktionalität mit Optionen zur Konfiguration, Verwaltung und zum Reporting über eine kostenlose, cloudbasierte Lösung. Die Erstellung einer kompletten Dokumentation – auch über Serienverschraubungen und umfangreiche Projekte – ist praktisch auf Knopfdruck möglich. Das macht die Weitergabe von Berichten an Prüfer und Auftraggeber besonders einfach. Bei aller Präzision ist das Werkzeug sehr robust für den harten Baustellenalltag gebaut. Softgrip-Auflagen auf den Handgriffen bieten sicheren Halt und ermöglichen die exakte Dosierung der Kräfte, die erforderlich ist, um mit der geforderten Genauigkeit arbeiten zu können.

Den digitalen Akku-Drehmomentschlüssel gibt es in zwei Ausführungen. Mit ½“ Vierkant liegt das einstellbare Drehmoment zwischen 16,9 und 203,4 Nm. Bei der Version mit 3/8“ Vierkant sind es 13,6 bis 135,6 Nm. Beide Ausführungen werden sowohl mit einem 2,0 Ah Lithium-Ionen-Akku und Ladegerät als auch als sogenannte Null-Versionen ohne Akku und Ladegerät angeboten.

Mehrwert mit snoopstar

Der Akku-Drehmomentschlüssel ist eines der ersten Produkte von Milwaukee, das auch auf der kostenlosen App snoopstar präsentiert wird. Hier werden zusätzliche Informationen auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets dargestellt – gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten ein einzigartiger Vorteil. Snoopstar verleiht Bedienungsanleitungen und Serviceunterlagen eine multimediale Dimension und schafft neue Räume für weiterreichende Angebote bis hin zu Anwendungsvideos und 3D-Animationen.

Weitere Informationen: www.milwaukeetool.de

Technische Daten:

M12 ONEFTR Mit 1/2“ Vierkant Mit 3/8“ Vierkant
Akku 12 V / 2,0 Ah 12 V / 2,0 Ah
Drehmomentbereich 16,9 – 203,4 Nm 13,6 – 135,6 Nm
Gewicht 2,6 kg 2,5 kg
Genauigkeit
Im Uhrzeigersinn
Gegen Uhrzeigersinn
+/- 2 %
+/- 3 %
+/- 2 %
+/- 3 %

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Fotos: Milwaukee

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Milwaukee Drehmomentschlüssel M12_ONEFTR12-201C--App
Der digitale Akku-Drehmomentschlüssel M12 ONEFTR sorgt für mehr Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit bei anspruchsvollen Montagen.
Milwaukee Drehmomentschlüssel M12_ONEFTR38-201C--App
Die Rückmeldung über den korrekten Schraubenanzug erfolgt gleich vierfach: akustisch, mit einem LED-Licht, auf dem numerischen Display und zusätzlich auch mit einer spürbaren Vibration.
Milwaukee Drehmomentschlüssel M12_ONEFTR38-201C--App
Der Akku-Drehmomentschlüssel von Milwaukee bietet die volle One-Key-Funktionalität mit Optionen zur Konfiguration, Verwaltung und zum Reporting.

Stahlwille: Auch unter Spannung spitze

Presse-Information

Das VDE-Programm von Stahlwille – professionelle Funktionalität und Präzision bis 1.000 Volt

Das VDE-Werkzeugsortiment des Wuppertaler Werkzeugherstellers und Drehmomentspezialisten Stahlwille erlaubt sicheres Arbeiten an Anlagen und Betriebsmitteln auch unter Spannungen bis 1.000 Volt – so präzise und effizient, wie es die professionellen Anwender der Marke kennen und schätzen. Das in Breite und Tiefe mit Blick auf die tägliche Praxis zusammengestellte VDE-Programm von Stahlwille beinhaltet mehr als 130 geprüfte Produkte, die sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten auszeichnen.

Die Drehmomentschlüssel, Feinzahnknarren, Maulschlüssel, Schraubendreher und Zangen werden einzeln sowie in anwendungsorientierten Zusammenstellungen angeboten, die sich komfortabel lagern und transportieren lassen. Neben stapelbaren Garniturenkästen sind das Rolltaschen und ein 48-teiliger VDE-Werkzeugsatz im Koffer speziell für Anwendungen im Bereich Elektro-Mobilität. Vervollständigt wird das Sortiment mit Steckschlüssel- und Schrauben­drehereinsätzen, unter anderem für Torx-Antriebe und Innenvielzahlschrauben.

Bewährt, präzise und VDE-geprüft

Highlight des VDE-Sortiments von Stahlwille ist der Drehmomentschlüssel MANOSKOP 730 VDE. Er ist das einzige Modell am Markt, bei dem Anwender die Einsteckknarre selbst tauschen können, ohne dass eine erneute Prüfung der Isolation vorgenommen werden muss. Gleiches gilt für die Nachjustierung, die bei diesem Schlüssel ohne Demontage möglich ist. Das spart Zeit und Kosten. Ein weiterer Vorteil: Das Messelement wird nur beim Anzug belastet, deshalb ist kein Rücksetzen auf „0“ zur Entlastung der Feder erforderlich. Zur professionellen Ausstattung gehört eine QuickRelease-Verriegelung für die zuverlässige Arretierung der Einsteckwerkzeuge.

Die von Anwendern geschätzten Feinzahnknarren werden von Stahlwille VDE-geprüft mit 3/8“ Antrieb angeboten. Mit 80 Zähnen generieren sie einen besonders kleinen Arbeitswinkel von nur 4,5 Grad. Deshalb ist der Einsatz auch auf engstem Raum möglich. Der spezielle Verriegelungsmechanismus macht diese Knarren besonders sicher: Erst der Druck auf den Quick-Release-Knopf löst das Einsteckwerkzeug, welches dann gewechselt werden kann.

Durchschlagssicher bis 1.000 Volt

Sämtliche VDE-Werkzeuge von Stahlwille sind durchschlagsicher bis 1.000 Volt. Die isolierende Schutzschicht signalisiert mit ihrer roten Farbgebung auch optisch, dass es sich hier um Werkzeug für besondere Einsatzbedingungen handelt.

Die Überprüfung der Vollständigkeit von Werkzeug und Zubehör erleichtern VDE-Sets, die in TCS-Matten angeboten werden. Bei den werkzeugspezifisch ausgeformten Sicherheitseinlagen genügt ein schneller Blick, um zu erkennen, ob etwas fehlt. Das spart Zeit und gibt Sicherheit – nicht nur dort, wo eine Vollzähligkeitsprüfung von Bedeutung ist. Die Matten passen bei Stahlwille im Werkstattwagen ebenso wie im Werkzeugkoffer.

Unverbindliche Preisempfehlungen (Beispiele):

VDE Koffersatz (13300 VDE)    1.668,30 EUR (zzgl. MwSt.)
VDE-Drehmomentschlüssel MANOSKOP® mit Quick Release-Einsteckknarre 3/8“ (730R/5 VDE) 542,20  EUR (zzgl. MwSt.)  

Weitere Informationen: www.stahlwille.de

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Stahlwille VDE-Werkzeug
Das VDE-Sortiment von Stahlwille erlaubt sicheres und effizientes Arbeiten unter Spannungen bis 1.000 Volt.
Stahlwille VDE-Werkzeug
Die Drehmomentschlüssel, Feinzahnknarren, Maulschlüssel, Schraubendreher und Zangen aus dem VDE-Programm von Stahlwille zeichnen sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten aus.
Stahlwille VDE-Werkzeug
Neben stapelbaren Garniturenkästen und Rolltaschen wird auch ein 48-teiliger VDE-Werkzeugsatz im Koffer speziell für Anwendungen im Bereich Elektro-Mobilität angeboten.

Stahlwille: Die Zukunft im Blick

Stahlwille

Stahlwille ist einer der Future Champions im Weltmarktführer-Index. Ein Interview mit Geschäftsführer Winfried Czilwa

Der Mittelstand gilt als Rückgrat und Motor der deutschen Wirtschaft. Und so vielschichtig sich dieser Mittelstand zeigt, so vielfältig sind auch seine Erfolgsgeschichten. Eine davon schreibt das Wuppertaler Unternehmen Stahlwille mit über 700 Mitarbeitern, zehn Niederlassungen weltweit und einem Vertrieb in über 90 Ländern.

Mit hoher Fertigungstiefe produziert das Unternehmen klassisches Werkzeug und gilt als Pionier in der Drehmomenttechnik. Mehr noch: Stahlwille gehört zu einem Kreis von rund 60 deutschen Mittelständlern, die BWL-Professor Christoph Müller von der Universität St. Gallen in seinem Weltmarktführer-Index als „Future Champions“ betrachtet, also als Unternehmen auf dem Sprung zur Marktführerschaft auf ihrem Gebiet. Was ist das Stahlwille-Erfolgsrezept? Was macht der traditionsreiche Werkzeughersteller mit 150-jähriger Geschichte anders als andere? Wir haben mit Geschäftsführer Winfried Czilwa darüber gesprochen.

In der Theorie heißt es, Erfolgreiche definieren ihren Markt, erobern und verteidigen ihn dann. Können Sie das so bestätigen?

Tatsächlich gibt es Parallelen, auch wenn sich Stahlwille als Hersteller von Handwerkzeugen schon sehr lange in seinem Markt bewegt. Aber gerade deshalb blicken wir auch in die Zukunft. Einen Bedarf im Markt zu erkennen, mit Kunden und Anwendern zu sprechen und auf dieser Basis Lösungen für die Fragen der Zeit zu entwickeln, ist seit jeher ein wesentlicher Grund für den Erfolg unseres Unternehmens. Bieten, was kein anderer anbietet, so lässt sich auf den Punkt bringen, wie wir Produkte weiterentwickeln. Details machen den Unterschied, etwa bei Drehmomentschlüsseln, die ohne Druckfeder und damit ohne Rückstellen auf „0“ auskommen. Ein anderes Beispiel sind elektromechanische Drehmomentschlüssel, wie unser MANOSKOP 714, der so „fühlbar“ auslöst wie mechanische Modelle.

Welche Trends sehen Sie aktuell für Ihren Markt?

Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden, nicht nur in unserer Branche. Drehmomentwerkzeuge, Mess- und Prüfgeräte werden sich immer stärker in eine digital integrierte Arbeitswelt einfügen und miteinander kommunizieren. Dabei ist es uns wichtig, dass Digitalisierung immer mit einem konkreten Kundennutzen verbunden ist.

Welche aktuellen Produkte gibt es dazu bei Stahlwille?

Wir forcieren sehr stark das Thema der elektronischen Drehmomenttechnik und die Vernetzung mit der digitalen Welt. Der kontrollierte Schraubenanzug und die Integration in IT-Umgebungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Neue Materialien und Montageverfahren erfordern einen exakt dosierten Krafteinsatz. Beispiele finden sich in der Automobilindustrie, beim Bau von Windkraftanlagen oder in der Luftfahrt.

Mit unserem DAPTIQ Portfolio stellen wir die ersten Lösungen vor, die Anwendern die Möglichkeit geben, die Vorzüge der Digitalisierung zu nutzen. Im Drehmomentbereich und für die Vollständigkeitsprüfung bieten wir bereits Produkte und Systeme, mit denen sich die Effizienz und Prozesssicherheit erheblich verbessern lässt.

Wie gelingt es Stahlwille, sich auf künftige Anforderungen einzustellen?

Wir haben bereits vor Jahren begonnen, uns zu fragen, wie wir auch in Zukunft erfolgreich sein können und deshalb die langfristige Unternehmensstrategie „Nordstern“ entwickelt, mit der wir Stahlwille zukunftsfähig machen. In 45 Einzelprojekten haben wir Schwerpunkte, Ziele und konkrete Maßnahmen definiert. Es gibt ein strukturiertes Innovationsmanagement, Prozesse werden kontinuierlich optimiert und in der Produktpolitik haben wir Fokusthemen sowohl beim klassischen Werkzeug als auch bei vernetzten, digitalen Lösungen definiert. Doch das besondere an unserer Strategie ist etwas anderes: Von Anfang an waren unsere Mitarbeiter über die Entwicklung nicht nur informiert, sondern auch beteiligt und haben Entscheidungen mitgetragen. Und auch das hat Tradition im Hause Stahlwille. Bereits unser Firmengründer wusste: Ohne engagierte Mitarbeiter ist das beste Produkt nichts wert.

Die Auswahl der „Future Champions“ ist ein Teil des Weltmarktführer-Index, der seit 2015 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller an der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen erstellt wird. Die Auswahlkriterien, die ermittelten Werte und der gesamte Index werden öffentlich zugänglich gemacht.

  • Future Champions müssen ähnlich strenge Kriterien erfüllen wie die amtierenden Spitzenreiter:
  • (Eigentümer-)Führung mit Stammsitz zu mindestens 50 Prozent im DACH-Raum
  • Weltmarkt: Tätigkeit auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften bzw. Exporttätigkeit
  • Jahresumsatz in Millionen Euro: mindestens zwischen fünf und 50 Mio. Euro
  • Marktführer: Nr. 1 oder Nr. 2 im relevanten Weltmarkt
  • Exportanteil/Auslandsanteil am Umsatz: mindestens 40 Prozent

Fotos: Stahlwille

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Stahlwille
Stahlwille-Geschäftsführer Wilfried Czilwa: Bieten, was kein anderer anbietet, so lässt sich auf den Punkt bringen, wie wir Produkte weiterentwickeln.

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Die Zukunft im Blick: Mit der Verbindung aus Datenbrille und Drehmomenttechnik bietet Stahlwille unter anderem eine innovative Augmented Reality-Lösung für das Industrie 4.0-Zeitalter.