Räderwechsel nur mit Drehmoment

Wichtige Voraussetzung für einen sicheren und problemlosen Räderwechsel ist das entsprechende Werkzeug

Zweimal im Jahr steht für Autobesitzer der Wechsel der Bereifung an: Die Sommer- und Winterräder müssen getauscht werden. Wer nicht mit Ganzjahresreifen unterwegs ist, muss dafür mit seinem Fahrzeug in die Werkstatt oder selbst Hand anlegen. Neben Radkreuz und Wagenheber gehört ein Drehmomentschlüssel zur Pflichtausstattung für Selberschrauber. Denn die Radmuttern müssen mit einem exakt definierten Drehmoment angezogen werden. Diese ist vom Fahrzeugtyp abhängig und wird vom Hersteller vorgeschrieben.

Beim Kauf eines Drehmomentschlüssels gilt: Verbraucher sollten auf Qualität achten. Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Hersteller die Auslösegenauigkeit garantiert und am besten auch mit einem Kalibrierzertifikat bestätigt. Denn ob ein Schlüssel ungenau arbeitet, ist auch für den Fachmann kaum erkennbar. Radmuttern, die nicht fest genug angezogen sind und sich lösen, können schwere Unfälle zur Folge haben. Werden sie dagegen zu fest angezogen, besteht die Gefahr, dass sich Risse bilden oder das Gewinde an der Radaufhängung zerstört wird. Dann hilft nur ein Austausch der Teile mit entsprechend hohen Kosten.

Drehmomentschlüssel mit Sicherheitsplus

Bestens gerüstet für den Radwechsel ist man mit einem Set wie dem „721QR/20/2/1 Quick“ vom Werkzeugspezialisten Stahlwille. Dieses enthält zusätzlich zum Drehmomentschlüssel auch zwei Steckschlüsseleinsätze mit den für Radschrauben gängigen Schlüsselweiten 17 und 19 mm. Das Drehmomentwerkzeug selbst weist eine Besonderheit auf. Es besitzt nicht den üblichen Mechanismus mit einer Spiralfeder. Stattdessen beruht sein Funktionsprinzip auf einer Biegestabtechnik. Ein Rücksetzen auf „0“ in Arbeitspausen und zur Lagerung ist deshalb nicht erforderlich. Während bei anderen Modellen die Feder unter dauerhafter Spannung ermüdet und das Werkzeug ungenau wird, bleibt der Drehmomentschlüssel von Stahlwille innerhalb der Toleranzgrenzen.

Die Einstellung des erforderlichen Drehmomentes erfolgt mit einem einfach zu betätigenden Klemmhebel im Handgriff. Eine eingebaute Lupe erleichtert das Ablesen. Zusätzliche Sicherheit bietet ein QuickRelease-Sicherheitsmechanismus. Dieser arretiert die Steckschlüsseleinsätze in der Aufnahme und gibt sie nur auf Knopfdruck wieder frei.

Der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel

Mit der Faustregel „von O bis O“, also von Ostern bis Oktober, liegt man beim Zeitpunkt für den Wechsel der Bereifung immer richtig. Die Hersteller empfehlen in der Regel den Wechsel auf Winterreifen, wenn die Temperaturen auf unter sieben Grad Celsius fallen. Wer die Räder selbst wechselt, hat den Vorteil, dass er flexibel auf die Witterungsverhältnisse reagieren kann. Das Warten auf einen Termin in der Werkstatt entfällt.

Mit diesen Tipps gelingt der Radwechsel sicher

  • Ein einfacher Wagenheber gehört zur Grundausstattung jedes Pkw. Wer seine Räder regelmäßig selbst wechseln möchte, sollte aber besser ein stabiles, hydraulisches Modell anschaffen.
  • Bevor mit der Arbeit begonnen wird, muss das Fahrzeug vor dem unbeabsichtigten Wegrollen gesichert werden. Dafür wird die Handbremse angezogen, der erste Gang eingelegt beziehungsweise der Automatik-Wählhebel in die „P“-Stellung gebracht.
  • Akku-Schlagschrauber erleichtern das Lösen der Radmuttern. Sie dürfen aber nicht zum Festziehen verwendet werden, weil das Drehmoment aktueller Geräte meist weit über dem für Räder benötigten Werten liegt.
  • Damit die Reifen beim nächsten Wechsel an der richtigen Position montiert werden können, werden sie markiert. Am besten geht das mit einfacher Kreide oder mit einem beschrifteten Aufkleber (z.B. „VL“ für vorne links).
  • Da die Reifen auf der Antriebsachse meist schneller verschleißen, werden die Reifen, die auf der Vorderachse montiert waren, beim nächsten Wechsel auf der Hinterachse angebracht.
  • Kompletträder werden liegend aufeinander gestapelt. Wer selbst einlagert, sollte einen trockenen, lichtgeschützten Raum nutzen. Vorher werden die Reifen gesäubert, auf Schäden untersucht und auf eine ausreichende Profiltiefe geprüft.

Produkt-Tipp:

Radmontage-Set 721QR/20/2/1 (40 – 200 Nm, inklusive zwei Steckschlüs­seleinsätzen und Quick Release-Verlängerung) – UVP ca. 260,- EUR inkl. MwSt.

Weitere Informationen: www.stahlwille.de

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Fotos: Stahlwille

Stahlwille Radmontage-Set
Ein Drehmomentschlüssel gehört zur Pflichtausstattung beim saisonalen Räderwechsel. Denn die Radmuttern müssen mit einem exakt definierten Drehmoment angezogen werden.
Stahlwille Radmontage-Set
Bestens gerüstet für den Radwechsel ist man mit einem Set wie dem „721QR/20/2/1 Quick“ vom Werkzeugspezialisten Stahlwille. Dieses enthält auch zwei Steckschlüsseleinsätze mit den gängigen Schlüsselweiten 17 und 19 mm.

Stahlwille: Auch unter Spannung spitze

Presse-Information

Das VDE-Programm von Stahlwille – professionelle Funktionalität und Präzision bis 1.000 Volt

Das VDE-Werkzeugsortiment des Wuppertaler Werkzeugherstellers und Drehmomentspezialisten Stahlwille erlaubt sicheres Arbeiten an Anlagen und Betriebsmitteln auch unter Spannungen bis 1.000 Volt – so präzise und effizient, wie es die professionellen Anwender der Marke kennen und schätzen. Das in Breite und Tiefe mit Blick auf die tägliche Praxis zusammengestellte VDE-Programm von Stahlwille beinhaltet mehr als 130 geprüfte Produkte, die sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten auszeichnen.

Die Drehmomentschlüssel, Feinzahnknarren, Maulschlüssel, Schraubendreher und Zangen werden einzeln sowie in anwendungsorientierten Zusammenstellungen angeboten, die sich komfortabel lagern und transportieren lassen. Neben stapelbaren Garniturenkästen sind das Rolltaschen und ein 48-teiliger VDE-Werkzeugsatz im Koffer speziell für Anwendungen im Bereich Elektro-Mobilität. Vervollständigt wird das Sortiment mit Steckschlüssel- und Schrauben­drehereinsätzen, unter anderem für Torx-Antriebe und Innenvielzahlschrauben.

Bewährt, präzise und VDE-geprüft

Highlight des VDE-Sortiments von Stahlwille ist der Drehmomentschlüssel MANOSKOP 730 VDE. Er ist das einzige Modell am Markt, bei dem Anwender die Einsteckknarre selbst tauschen können, ohne dass eine erneute Prüfung der Isolation vorgenommen werden muss. Gleiches gilt für die Nachjustierung, die bei diesem Schlüssel ohne Demontage möglich ist. Das spart Zeit und Kosten. Ein weiterer Vorteil: Das Messelement wird nur beim Anzug belastet, deshalb ist kein Rücksetzen auf „0“ zur Entlastung der Feder erforderlich. Zur professionellen Ausstattung gehört eine QuickRelease-Verriegelung für die zuverlässige Arretierung der Einsteckwerkzeuge.

Die von Anwendern geschätzten Feinzahnknarren werden von Stahlwille VDE-geprüft mit 3/8“ Antrieb angeboten. Mit 80 Zähnen generieren sie einen besonders kleinen Arbeitswinkel von nur 4,5 Grad. Deshalb ist der Einsatz auch auf engstem Raum möglich. Der spezielle Verriegelungsmechanismus macht diese Knarren besonders sicher: Erst der Druck auf den Quick-Release-Knopf löst das Einsteckwerkzeug, welches dann gewechselt werden kann.

Durchschlagssicher bis 1.000 Volt

Sämtliche VDE-Werkzeuge von Stahlwille sind durchschlagsicher bis 1.000 Volt. Die isolierende Schutzschicht signalisiert mit ihrer roten Farbgebung auch optisch, dass es sich hier um Werkzeug für besondere Einsatzbedingungen handelt.

Die Überprüfung der Vollständigkeit von Werkzeug und Zubehör erleichtern VDE-Sets, die in TCS-Matten angeboten werden. Bei den werkzeugspezifisch ausgeformten Sicherheitseinlagen genügt ein schneller Blick, um zu erkennen, ob etwas fehlt. Das spart Zeit und gibt Sicherheit – nicht nur dort, wo eine Vollzähligkeitsprüfung von Bedeutung ist. Die Matten passen bei Stahlwille im Werkstattwagen ebenso wie im Werkzeugkoffer.

Unverbindliche Preisempfehlungen (Beispiele):

VDE Koffersatz (13300 VDE)    1.668,30 EUR (zzgl. MwSt.)
VDE-Drehmomentschlüssel MANOSKOP® mit Quick Release-Einsteckknarre 3/8“ (730R/5 VDE) 542,20  EUR (zzgl. MwSt.)  

Weitere Informationen: www.stahlwille.de

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Stahlwille VDE-Werkzeug
Das VDE-Sortiment von Stahlwille erlaubt sicheres und effizientes Arbeiten unter Spannungen bis 1.000 Volt.
Stahlwille VDE-Werkzeug
Die Drehmomentschlüssel, Feinzahnknarren, Maulschlüssel, Schraubendreher und Zangen aus dem VDE-Programm von Stahlwille zeichnen sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten aus.
Stahlwille VDE-Werkzeug
Neben stapelbaren Garniturenkästen und Rolltaschen wird auch ein 48-teiliger VDE-Werkzeugsatz im Koffer speziell für Anwendungen im Bereich Elektro-Mobilität angeboten.

Stahlwille: Die Zukunft im Blick

Stahlwille

Stahlwille ist einer der Future Champions im Weltmarktführer-Index. Ein Interview mit Geschäftsführer Winfried Czilwa

Der Mittelstand gilt als Rückgrat und Motor der deutschen Wirtschaft. Und so vielschichtig sich dieser Mittelstand zeigt, so vielfältig sind auch seine Erfolgsgeschichten. Eine davon schreibt das Wuppertaler Unternehmen Stahlwille mit über 700 Mitarbeitern, zehn Niederlassungen weltweit und einem Vertrieb in über 90 Ländern.

Mit hoher Fertigungstiefe produziert das Unternehmen klassisches Werkzeug und gilt als Pionier in der Drehmomenttechnik. Mehr noch: Stahlwille gehört zu einem Kreis von rund 60 deutschen Mittelständlern, die BWL-Professor Christoph Müller von der Universität St. Gallen in seinem Weltmarktführer-Index als „Future Champions“ betrachtet, also als Unternehmen auf dem Sprung zur Marktführerschaft auf ihrem Gebiet. Was ist das Stahlwille-Erfolgsrezept? Was macht der traditionsreiche Werkzeughersteller mit 150-jähriger Geschichte anders als andere? Wir haben mit Geschäftsführer Winfried Czilwa darüber gesprochen.

In der Theorie heißt es, Erfolgreiche definieren ihren Markt, erobern und verteidigen ihn dann. Können Sie das so bestätigen?

Tatsächlich gibt es Parallelen, auch wenn sich Stahlwille als Hersteller von Handwerkzeugen schon sehr lange in seinem Markt bewegt. Aber gerade deshalb blicken wir auch in die Zukunft. Einen Bedarf im Markt zu erkennen, mit Kunden und Anwendern zu sprechen und auf dieser Basis Lösungen für die Fragen der Zeit zu entwickeln, ist seit jeher ein wesentlicher Grund für den Erfolg unseres Unternehmens. Bieten, was kein anderer anbietet, so lässt sich auf den Punkt bringen, wie wir Produkte weiterentwickeln. Details machen den Unterschied, etwa bei Drehmomentschlüsseln, die ohne Druckfeder und damit ohne Rückstellen auf „0“ auskommen. Ein anderes Beispiel sind elektromechanische Drehmomentschlüssel, wie unser MANOSKOP 714, der so „fühlbar“ auslöst wie mechanische Modelle.

Welche Trends sehen Sie aktuell für Ihren Markt?

Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden, nicht nur in unserer Branche. Drehmomentwerkzeuge, Mess- und Prüfgeräte werden sich immer stärker in eine digital integrierte Arbeitswelt einfügen und miteinander kommunizieren. Dabei ist es uns wichtig, dass Digitalisierung immer mit einem konkreten Kundennutzen verbunden ist.

Welche aktuellen Produkte gibt es dazu bei Stahlwille?

Wir forcieren sehr stark das Thema der elektronischen Drehmomenttechnik und die Vernetzung mit der digitalen Welt. Der kontrollierte Schraubenanzug und die Integration in IT-Umgebungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Neue Materialien und Montageverfahren erfordern einen exakt dosierten Krafteinsatz. Beispiele finden sich in der Automobilindustrie, beim Bau von Windkraftanlagen oder in der Luftfahrt.

Mit unserem DAPTIQ Portfolio stellen wir die ersten Lösungen vor, die Anwendern die Möglichkeit geben, die Vorzüge der Digitalisierung zu nutzen. Im Drehmomentbereich und für die Vollständigkeitsprüfung bieten wir bereits Produkte und Systeme, mit denen sich die Effizienz und Prozesssicherheit erheblich verbessern lässt.

Wie gelingt es Stahlwille, sich auf künftige Anforderungen einzustellen?

Wir haben bereits vor Jahren begonnen, uns zu fragen, wie wir auch in Zukunft erfolgreich sein können und deshalb die langfristige Unternehmensstrategie „Nordstern“ entwickelt, mit der wir Stahlwille zukunftsfähig machen. In 45 Einzelprojekten haben wir Schwerpunkte, Ziele und konkrete Maßnahmen definiert. Es gibt ein strukturiertes Innovationsmanagement, Prozesse werden kontinuierlich optimiert und in der Produktpolitik haben wir Fokusthemen sowohl beim klassischen Werkzeug als auch bei vernetzten, digitalen Lösungen definiert. Doch das besondere an unserer Strategie ist etwas anderes: Von Anfang an waren unsere Mitarbeiter über die Entwicklung nicht nur informiert, sondern auch beteiligt und haben Entscheidungen mitgetragen. Und auch das hat Tradition im Hause Stahlwille. Bereits unser Firmengründer wusste: Ohne engagierte Mitarbeiter ist das beste Produkt nichts wert.

Die Auswahl der „Future Champions“ ist ein Teil des Weltmarktführer-Index, der seit 2015 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller an der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen erstellt wird. Die Auswahlkriterien, die ermittelten Werte und der gesamte Index werden öffentlich zugänglich gemacht.

  • Future Champions müssen ähnlich strenge Kriterien erfüllen wie die amtierenden Spitzenreiter:
  • (Eigentümer-)Führung mit Stammsitz zu mindestens 50 Prozent im DACH-Raum
  • Weltmarkt: Tätigkeit auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften bzw. Exporttätigkeit
  • Jahresumsatz in Millionen Euro: mindestens zwischen fünf und 50 Mio. Euro
  • Marktführer: Nr. 1 oder Nr. 2 im relevanten Weltmarkt
  • Exportanteil/Auslandsanteil am Umsatz: mindestens 40 Prozent

Fotos: Stahlwille

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Stahlwille
Stahlwille-Geschäftsführer Wilfried Czilwa: Bieten, was kein anderer anbietet, so lässt sich auf den Punkt bringen, wie wir Produkte weiterentwickeln.

Stahlwille
Die Zukunft im Blick: Mit der Verbindung aus Datenbrille und Drehmomenttechnik bietet Stahlwille unter anderem eine innovative Augmented Reality-Lösung für das Industrie 4.0-Zeitalter.