CANbus: Effiziente Maschinenkommunikation

Entwickler und OEMs profitieren von standardisierten Netzwerken mit vereinfachter Integration, Diagnose und Skalierbarkeit

Freienbach, Februar 2026 – Der Druck auf Hersteller von Originalausrüstungen (OEMs) wächst, Produkte schneller auf den Markt zu bringen – bei gleichzeitig hohen Produktionsstandards, Zuverlässigkeit und Qualität. Diese Anforderungen betreffen zahlreiche Branchen, darunter Landwirtschaft und Landschaftsbau, Bauwesen sowie Feuerwehr- und Rettungsdienste. Ein zentraler Baustein ist dabei die Kommunikation zwischen Maschinenkomponenten. Hier hat sich der CANbus (Controller Area Network Bus) als entscheidende Technologie etabliert – eine Technologie, die auch Briggs & Stratton für seine professionellen Vanguard-Antriebslösungen nutzt.

„CANbus ist ein echter Game-Changer, weil es die Interaktion von Komponenten vereinfacht. Dabei handelt es sich um  ein Netzwerk, das allen angeschlossenen Geräten erlaubt, miteinander zu kommunizieren“, erklärt Andrew Charuta, Regional Technical Service Leader für Elektrifizierung bei Briggs & Stratton EMEA.

CANbus und J1939 – die gemeinsame Sprache der Maschinen

CANbus ermöglicht es, dass Motoren, Steuergeräte und Sensoren ohne einen Host-Computer direkt miteinander kommunizieren und in Echtzeit Daten austauschen. Das reduziert die Verkabelung, vereinfacht den Einbau und erhöht die Zuverlässigkeit. Ergänzend sorgt das darauf aufbauende J1939-Protokoll für einen standardisierten Datenaustausch.

Die Kombination beider Systeme erleichtert nicht nur Integration und Diagnose, sondern auch die Skalierbarkeit und Modularität von Maschinen. Der Vorteil für OEMs: Sie können Komponenten frei kombinieren, Systeme schneller anpassen und globale Standards erfüllen.

Vorteile für OEMs und Zulieferer

Für OEMs bedeutet der Einsatz von CANbus eine deutliche Reduktion von Entwicklungsaufwand und Komplexität. Neue Module lassen sich ohne umfangreiche Anpassungen einbinden, Fehlerquellen sind schneller lokalisiert und Wartungszeiten verkürzen sich. Auch Zulieferer profitieren: Wer CANbus-kompatible Komponenten anbietet, erleichtert OEMs die Integration und erhöht die Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Branchen. Die Einhaltung des J1939-Standards öffnet zudem internationale Märkte und sorgt für Zukunftssicherheit – ein entscheidender Faktor angesichts zunehmender Elektrifizierung und Vernetzung.

Praxisbeispiele aus der Anwendung

Die Marke Vanguard von Briggs & Stratton bietet CANbus-fähige Motoren und Akkusysteme für die gewerbliche Nutzung, die sich nahtlos in Maschinenarchitekturen integrieren lassen. Beispiele sind der Ferris FRC7 Hybrid-Hangmäher mit 23-PS-Vanguard-EFI-Motor oder der ELIET Prof 6 On Wheels Häcksler, der wahlweise mit Akku oder Verbrennungsmotor betrieben werden kann. Auch im Rettungswesen und bei Kran-Anwendungen zeigt sich die Flexibilität des Systems: Der Stromerzeuger des Herstellers Rosenbauer mit 37 PS Vanguard-EFI-Motor und der Kovo Vuijtek Scorpick ENTER Pick-&-Carry-Kran mit zwei Vanguard-Akkus setzen auf zuverlässige CANbus-Kommunikation.

„Da Maschinen immer komplexer werden, ist die Fähigkeit der Komponenten, miteinander zu kommunizieren, entscheidend. CANbus als gemeinsame Sprache schafft nicht nur mehr Integrationsmöglichkeiten, sondern ermöglicht auch zukunftssichere Lösungen“, sagt Steffen Hoffmann, Ingenieur im Power Application Centre Europe (PACE) von Briggs & Stratton. Für Ingenieure bedeutet das: weniger Aufwand für Einzelanpassungen, mehr Zeit für innovative Entwicklungen.

Zukunftssichere Vernetzung

Ob in Landwirtschaft, Bauwesen oder Landschaftspflege – CANbus und J1939 haben sich als verlässliche Basis moderner Maschinenkommunikation etabliert. Durch die Standardisierung entsteht ein System, das Diagnose, Wartung und Energieverwaltung deutlich vereinfacht. Für OEMs und Komponentenhersteller gleichermaßen gilt: Wer auf CANbus setzt, investiert in Effizienz, Flexibilität und Zukunftssicherheit – zentrale Faktoren für den Erfolg in einem zunehmend vernetzten Maschinenmarkt.

Weitere Informationen:
https://www.vanguardpower.com

www.briggsandstratton.com

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Foto: Briggs & Stratton

Weitere Fotos zum Beitrag stehen hier zum Download bereit: https://www.bascodigital.com/c/lfdal0d1

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CANbus-Systeme reduzieren die Verkabelung, vereinfachen den Einbau von Komponenten und erhöhen die Zuverlässigkeit im Einsatz.
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Ob Akku oder konventioneller Antrieb mit Verbrenner: CANbus vereinfacht die Auswertung von Betriebszeiten sowie Diagnose und Wartung, weil sich Informationen einfach gewinnen und verarbeiten lassen – ein entscheidender Vorteil nicht nur für OEMs.